Meine Story
Vom Handwerksmeister im Maschinenbau zum Wegbegleiter für Unternehmer
Über 30 Jahre Industrie, drei Jahrzehnte Führungsverantwortung – und eine Überzeugung, die seit meiner Ausbildung geblieben ist: Veränderung gelingt nur, wenn man die Menschen mitnimmt.

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Nicht die Zufriedenheit, sondern die Begeisterung macht den Unterschied – denn sie bestimmt die Zukunft.
Aus meinem Buchkapitel „Wachstum mit Begeisterung“

Der Ursprung
Aus der Werkstatt in die Verantwortung
Meine formale Qualifikation begann nicht im Hörsaal, sondern in der Werkstatt: 1984 startete ich als Betriebsschlosser bei der Goldbach GmbH. Drei Jahre später, berufsbegleitend über die Abendschule erarbeitet, folgte der Meisterbrief im Maschinenbau – mit 22 Jahren war ich der jüngste Handwerksmeister in Hessen.
Was danach kam, war kein geradliniger Plan, sondern eine Reihe von Momenten, in denen ich Verantwortung übernommen habe, bevor ich mich dafür bereit fühlte – und genau daraus ist meine Überzeugung entstanden, dass Klarheit und Eigenverantwortung wichtiger sind als perfekte Vorbereitung.
Mein Schlüsselerlebnis
Mit 24 plötzlich Verantwortung für 50 Mitarbeitende
Mein Schlüsselerlebnis war, als ich mit 24 Jahren aufgrund einer krankheitsbedingten Vertretung plötzlich fünfzig Mitarbeitende führen durfte. Nach wenigen Tagen war klar: Trotz aller Planung ließ sich der Alltag nicht kontrollieren – Aufträge änderten sich, Menschen fehlten, es blieb ein ständiges Anpassen.
Also änderte ich die Organisation. Ich übergab den Mitarbeitenden mehr Verantwortung, nahm sie mit auf die Unternehmensreise, baute Prozesse und klare Rollen auf – bis das Team sich nach einiger Zeit selbst eigenständig planen konnte.
„Das Tagesgeschäft muss auch ohne mich funktionieren.“
Das war meine erste „lernende Organisation“ – lange bevor ich den Begriff kannte. Dieses Prinzip hat mich durch alle folgenden Stationen begleitet, vom Teammitglied bis zum Geschäftsführer: Menschen, die ihre Rolle verstehen und Verantwortung tragen, machen ein Unternehmen stärker als jede Planung allein. An dieser Stelle halte ich es bis heute wie Simon Sinek: Menschen wollen wissen, warum sie etwas tun.
Werdegang
Mein Ausbildungsweg
Meine formale Qualifikation ist mit jeder Führungsstufe mitgewachsen – berufsbegleitend, immer dann, wenn das Tagesgeschäft stabil genug lief, um mir den Freiraum für die eigene Weiterentwicklung zu nehmen.
1984–1989
Handwerkliche Basis: Betriebsschlosser & Handwerksmeister
Ausbildung bei der Goldbach GmbH, berufsbegleitend zum Meisterbrief im Maschinenbau – mit 22 Jahren jüngster Handwerksmeister in Hessen. Ebenfalls berufsbegleitend: die Zusatzqualifikationen Schweißfachmann und Elektrofachmann nach HPI. Der Antrieb, mehr zu können, war schon damals da – lange bevor daraus ein Weg wurde.
1997–2000
Kaufmännische Qualifikation: Diplom-Betriebswirt (VWA)
Berufsbegleitend erarbeitet, sobald das Tagesgeschäft stabil genug lief – die Basis für unternehmerisches Denken neben der operativen Verantwortung.
2003–2011
Internationale Führungsausbildung
Advanced Leadership Programme in UK sowie Master Continuous Improvement Leader (MCIL) – immer dann eingetaktet, wenn die aktuelle Rolle es zuließ. Entwicklung als fester Bestandteil, nicht als Ausnahme.
2011–2020
Regionale und globale Führung
Reorganisation von Supply Chain und Programmmanagement, danach globale Verantwortung für den Ersatzteilmarkt und die Trennung von Geschäftsbereichen – bis zum eigenen Entschluss, 2020 den Weg als Unternehmerbegleiter einzuschlagen.
Ausgewählte Stationen
Vier Rollen, eine Perspektive
Werksleiter, Regionale Verantwortung, Geschäftsführer, Aufsichtsrat – jede dieser Rollen hat mir eine andere Seite von Verantwortung gezeigt. Zusammen ergeben sie die Perspektive, die ich heute als Unternehmerbegleiter einbringe.
Werksleiter
Operative Führung im Tagesgeschäft
Mehrere Transformationen und Reorganisationen, Veränderung von Prozessen und Produkten. Hier habe ich gelernt, was „das Tagesgeschäft muss auch ohne mich funktionieren“ in der Praxis bedeutet – dieselbe Herausforderung, vor der auch Sie als Unternehmer stehen.
Regionale Verantwortung
Vom Standort zur Region: Verantwortung skaliert
Reorganisation und Aufbau von Strategie, Lean und Supply Chain auf Regionalebene, zuletzt im Programmmanagement – u. a. als Teammitglied bei der Entwicklung eines BMW-Getriebes, 2015 ausgezeichnet mit dem Pace Award der Automotive News. Der Schritt vom einzelnen Standort zur regionalen Verantwortung – eine Erfahrung, die auch beim eigenen Unternehmenswachstum zählt.
Geschäftsführer
Unternehmerische Ergebnisverantwortung
Globale P&L-Verantwortung für 240 Mio. € Umsatz, 390 Mitarbeitende direkt, 6 Standorte auf drei Kontinenten – mit neuem Marketingkonzept und weltweiter Portfoliobereinigung sowie 20 % Umsatzsteigerung im chinesischen Joint Venture. Ergebnisverantwortung, wie sie auch Sie als Unternehmer täglich tragen.
Aufsichtsrat
Governance aus erster Hand
Mehrere Jahre Mitglied in drei Aufsichtsräten eines globalen Automobilzulieferers – auf Ebene der Holding sowie in zwei unterschiedlichen Werken. Rechenschaftspflicht gegenüber einem Gremium ebenso erlebt wie dessen Blick von außen. Diese Erfahrung ist heute die Basis für meine Arbeit als unabhängiges Beiratsmitglied bei Unternehmern, die regelmäßiges Sparring auf Augenhöhe suchen.
In dieser Zeit mit europäischer und internationaler Verantwortung waren die Eigenheiten und Denkweisen unterschiedlicher Nationen für mich immer ein bereicherndes Element – um neue Lösungen zu finden und Menschen zu gewinnen.
Der Wechsel
Von der Industrie zum Unternehmerbegleiter
Wandel und Entwicklung beschleunigen sich heute schneller als je zuvor. Was in über 30 Jahren Führungsverantwortung für mich zur Konstante wurde: Zukunftsfähig bleibt nur, wer bei den Menschen ansetzt – denn ein Unternehmen entwickelt sich nie schneller als die Menschen, die es tragen.
2020 habe ich mit Rudi Münch Consulting meinen Fokus geändert: weg von der eigenen operativen Verantwortung, hin zur Befähigung mittelständischer Unternehmer, mit Begeisterung zu wachsen – als Mensch und mit ihrem Unternehmen. Meine Kollegen und Vorgesetzten in meiner Konzernlaufbahn bescheinigten mir dabei unternehmerisches Handeln schon lange vor der eigenen Gründung – der Schritt war eine Weiterentwicklung, kein Bruch.
Als Senior Wachstumspartner arbeite ich seither zusätzlich mit dem ganzheitlichen SUCCESS-21-Wachstumsmodell – gemeinsam mit einem Netzwerk aktiver Unternehmer statt klassischer Berater, die den Mittelstand im DACH-Raum zukunftssicher gestalten wollen.

Ganz persönlich
Was mich trägt, wenn ich nicht arbeite
„Roadmap for Life“ ist für mich mehr als ein Leitbild für meine Kunden – wir haben nur ein Leben, und das gilt auch für mich selbst.
👨👧👦
Vater von zwei Kindern
🌍
Reisen – fremde Länder & Kulturen entdecken
🐾
Unterwegs mit Hovawart Bento
🔎
Neugierde, die nie aufhört
Lernen wir uns kennen?
Wenn Sie meinen Werdegang neugierig gemacht hat, freue ich mich auf ein persönliches Gespräch – über Ihre Situation und wie ich Sie begleiten kann.

